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Archiv

Auskunftspflicht des Elternteils, der freiwillig den vollen Kindesunterhalt zahlt

Leistet ein geschiedener Elternteil aus freien Stücken den vollen Ausbildungsunterhalt für sein volljähriges Kind, ist er, solange er gegenüber dem anderen Elternteil keinen familienrechtlichen Ausgleichsanspruch verfolgt, diesem gegenüber nicht zur Auskunft über seine Einkünfte verpflichtet. BGH, Beschl. v. 17.04.2013 – … Weiter lesen

23. September 2013

Umwandlung einer nach thailändischem Recht erfolgten Adoption

Die Umwandlung einer nach thailändischem Recht erfolgten Adoption setzt voraus, dass diese dem Kindeswohl entspricht.  Zudem müssen die leiblichen Eltern der Adoption zustimmen. OLG Hamm, 11. Senat für Familiensachen, Urteil vom 29.05.2013, AZ: II – 11 UF 130/12, 11 UF … Weiter lesen

6. September 2013

Adoption im Ausland

Die Adoptionsvermittlungsstellen sind nicht verpflichtet, ein internationales Adoptionsvermittlungsverfahren durchzuführen, wenn in dem Heimatstaat des Kindes die Adoption gesetzlich verboten ist und dieser Staat nicht dem Haager Adoptionsübereinkommen beigetreten ist (hier: Algerien). Unter diesen Voraussetzungen sind die Adoptionsvermittlungsstellen auch nicht verpflichtet, … Weiter lesen

Erfordernis der Kindeswohlprüfung nach einer Auslandsadoption

Die Kindeswohlprüfung im Rahmen des Umwandlungsverfahrens nach § 3 Abs. 1 Nr. 1 AdWirkG ist allein darauf bezogen, ob die Veränderung der Adoptionswirkungen im Interesse des Kindes liegen.  Eine Kindeswohlprüfung wie bei einer Annahme als Kind nach §§ 1741 ff BGB muss … Weiter lesen

4. September 2013

Grad der Behinderung bei Fibromyalgie

Die Fibromyalgie und ähnliche Symptome sind jeweils im Einzelfall entsprechend der funktionellen Auswirkungen analog zu beurteilen. Bei somatoformen Störungen betreffen die Auswirkungen das nervenheilkundliche Fachgebiet, so dass der GdB sich nach deren Wertvorgaben richtet.

19. August 2013

Ehebedingter Nachteil bei Aufgabe des Arbeitsplatzes

Die geraume Zeit vor Eheschließung aufgenommene Betreuung eines gemeinsamen Kindes und eine damit verbundene Aufgabe des Arbeitsplatzes begründen keinen ehebedingten Nachteil.  Ein ehebedingter Nachteil kann sich allerdings aus der Fortsetzung der Kinderbetreuung nach der Eheschließung ergeben, soweit ein Ehegatte mit … Weiter lesen

Ergänzungspflegschaft für das Kind im Vaterschaftsverfahren

Bei gemeinsamer elterlicher Sorge ist die Kindesmutter von der Vertretung des Kindes im Vaterschaftsanfechtungsverfahren ausgeschlossen. Der Ausschluss der Kindesmutter ergibt sich im vorliegenden Verfahren aus dem gemeinsamen Sorgerecht. Gemeinsam sorgeberechtigte Eltern vertreten das Kind gemeinschaftlich. Der Grundsatz der Gesamtvertretung bedeutet, … Weiter lesen

9. August 2013

Ausschluss von Unterhalt und Versorgungsausgleich im Ehevertrag

Ein Ehevertrag kann sich in einer Gesamtwürdigung nur dann als sittenwidrig und daher als insgesamt nichtig erweisen, wenn konkrete Feststellungen zu einer unterlegenen Verhandlungsposition des benachteiligten Ehegatten getroffen worden sind.  Allein aus der Unausgewogenheit des Vertragsinhalts ergibt sich die Sittenwidrigkeit … Weiter lesen

Nachehelicher Unterhalt

Ein ehebedingter Nachteil i.S. des § 1578 b BGB liegt nicht nur vor, wenn der Unterhaltsberechtigte Ehegatte ehebedingt von der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit absieht oder eine bereits ausgeübte Erwerbstätigkeit aufgibt, sondern auch dann, wenn er ehebedingt seinen Arbeitsplatz wechselt und dadurch … Weiter lesen

5. August 2013

Geld vom Ex-Partner

Nach Beendigung einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft kommen Ausgleichsansprüche wegen finanzieller Zuwendungen (hier: Darlehensvertrag) des einen Partners für den Erwerb und den Umbau eines im Alleineigentum des anderen Partners stehenden Wohnhauses dann in Betracht, wenn die Leistung deutlich die die Miete hinausgeht, … Weiter lesen

26. Juli 2013